Writing: Die Carter-Akten - zwei weitere Romane in 2017


Mercenary war für mich die Überraschung des Jahres. Eigentlich nur ein Testballon in einem für mich noch wenig bekannten Genre, entwickelte sich die knappe und schnelle Geschichte um den pragmatischen Söldner zu einer Rakete.

Die Geschichte schlug ein und wusste zu gefallen. So sehr, dass die Idee geboren wurde, Carter noch nicht in der Versenkung verschwinden zu lassen. Warum nicht weitere Geschichten mit ihm im Mittelpunkt erzählen? Und so war die Idee der Carter-Akten geboren. Schnell zeigte sich, dass es im Leben eines Söldners eine Menge Geschichten gibt, über die man erzählen könnte.

Und so ergab es sich, dass - ganz unabhängig von dem, was ich vor einem Jahr geplant habe - zwei weitere Romane entstanden. Der erste wird unter dem Titel Hunter laufen und sollte in den nächsten tagen angekündigt werden. Ob es noch vor der FBM passen wird, muss sich noch zeigen. Der dritte Roman mit Carter in der Hauptrolle lief unter dem Projekttitel Hijacked, wird aber in der Endfassung nun Snatcher heißen.

Bevor jetzt jemand schreit: "Nicht schon wieder eine Reihe!" - ich habe euch gehört. Und ich mag euch beruhigen. Die Carter-Akten werden in erster Linie über den Protagonisten verbunden, nicht aber über die Handlung. Die einzelnen Kontrake, von denen Carter berichtet, stehen nur bedingt in einem Zusammenhang. Will sagen: Sie sind auch unabhängig voneinander zu lesen. Sehr gut sogar. Dies macht sich auch an der Chronologie bemerkbar.

So wird Hunter, Teil 2 der Carter-Akten im Jahr 2012 spielen.
Mercenary, Teil 1 der Reihe,  wiederum spielt 2014.
Snatcher, Band 3 also, spielt dann 2015.

Man merkt schon hier, dass die Bücher für sich stehen. Natürlich ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild des Protagonisten erst mit allen anderen Romanen, aber man kann einen einzelnen Fall des Söldners auch genießen, ohne vorher in die anderen bände geschnuppert zu haben.

Was erwartet euch in Hunter und Snatcher? Während ich über die Handlung nicht so viel verraten will, kann ich sehr wohl schon etwas über die Schauplätze sagen. Denn diese - wenn man sich an Mercenary erinnert, wo es New York war - auch immer eine besondere Rolle. In Hunter verschlägt es Carter während der Olympischen Spiele 2012 nach London, in Snatcher ist es das zerrüttete Somalia im Jahre 2015. 

Ihr merkt also, da kommt einiges auf euch zu. Und ich muss sagen: Von mal zu mal wächst Carter mir mehr ans Herz. Euch hoffentlich auch :)     

   

Kommentare